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Mittwoch, 13. März 2013

Übergewichtige Welpen und Junghunde



Bei zu schweren Welpen und Junghunden sollte zuerst die Futtermenge überprüft werden. In täglich kleinen Mengen kann man die Gesamtportion auf die benötigte Ration reduzieren. 
Erhöht man gleichzeitig die Aktivität in sinnvollem Mass, verliert der Hund schnell an Gewicht. Daneben sollte man auf zu grosse Mengen an Belohnerlis verzichten oder auf kalorien- und proteinarme Gutzis zurückgreifen. 
Bringen diese ersten Massnahmen nicht den gewünschten Erfolg, sollte vom Welpenfutter auf Futter für erwachsene Hunde umgestellt werden. HalterInnen die selber für den Hund kochen können auf Portionen und die Zusammenstellung für erwachsene Hunde wechseln. Allerdings sollte beachtet werden, dass inkorrekte Protein- oder Fettreduzierung bei Hunden im Wachstum gesundheitliche Schäden herbeiführen kann. Es ist daher sinnvoll eine ‚Schlankheits-Diät’ mit einem Tiermediziner oder Ernährungsspezialisten zu besprechen.

Montag, 28. Januar 2013

Warum ist das Spielen unter Hunden so wichtig?


Dass das Herumtollen und Spielen für die Hunden lebenswichtig und eigentlich bitterernst ist, darauf kommen die wenigsten, wenn man ihnen zuschaut. Wir registrieren ihre körperlichen Fortschritte und finden es lustig wenn die Hunde miteinander rangeln. Die meisten Hunde sind so ungeheuer optimistisch, neugierig und unternehmungslustig, dabei übersehen wir oft völlig, mit welcher Ernsthaftigkeit sie ihre Ziele verfolgen. Sie sind ja keinesfalls kleine Clowns, die ihre Spiele zu unserer Belustigung vorführen. Was sich da vor unseren Augen vollzieht, ist etwas ganz "Wunderbares". Es wäre schade, wenn uns das nicht bewusst würde. Wir erleben, wie sich aus einem hilflosen kleinen Geschöpf ein eigenständiges, einzigartiges Wesen entwickelt.

Es werden bis ca. zum 4. Monat die Grundlagen des sozialen Verhaltens geprägt.
Zum sozialen Verhalten gehören immer mehrere Tiere, d.h. ein Hund kann Verhaltensweisen erst entwickeln, wenn er einen entsprechenden Anlass hat, also zu einem oder mehreren anderen Beziehungen aufnimmt. Begegnen sich zwei Hunde, ist jeder ein Problem für den anderen. Sie beginnen sich spielerisch zu nähern, um herauszubekommen, ob der andere freundlich oder unterwürfig gestimmt ist oder ob er Angst hat und wegläuft. Entsprechend verhalten sie sich dann. "Soziales Verhalten" beginnt also als Problem oder Frage und endet in einer Handlung. Diese zunächst einfache Reaktion wird meistens beibehalten, da sie dem dann normalerweise üblichen Verhalten schon sehr ähnlich ist.

Wenn sich also zwei Welpen nähern und einer ist kooperativ oder unterwürfig, wird der andere das wohlwollend registrieren. Wenn beide kämpferisch gestimmt sind oder keiner nachgeben will, werden sie kämpfen. Wenn einer wegläuft, weil er bedroht wurde, läuft ihm der andere noch etwas nach und lässt ihn dann aber in Ruhe. So entwickeln sich Droh- und auch Fluchtverhalten. Unnötige, ernsthafte Kämpfe werden auf diese Weise vermieden. Der Drohende ist völlig zufrieden, wenn der andere das Feld räumt und der Flüchtende lernt schnell, wenn er sich unterwürfig zeigt oder wegrennt, passiert ihm nichts.

Das alles wird schon sehr früh spielerisch mit den verschiedensten Methoden ausprobiert. Das ist ein sehr wichtiger Lernprozess. Was die angenehmsten Ergebnisse brachte, d.h. was die wenigsten negativen Folgen hatte, wird beibehalten. Allerdings schreibt sich das nicht unabänderlich fort, sondern es kann immer wieder, je nach Situation geändert werden. Verhalten, so kompliziert es erscheint, besteht aus vielen einfachen Beziehungen.

Welpen haben zunächst nur wenige Ausdrucksmöglichkeiten. Sie können quietschen, weglaufen oder sich wehren. Aber die Verhaltensentwicklung wird deutlich durch das Temperament bestimmt, das jeder Welpe von Geburt an mitbekommen hat, und wir können bereits früh einige sehr einfache Dominanzverhältnisse feststellen. Man kann niemals grundsätzliche Aussagen über ein Tier machen, sondern nur über seine bei verschiedenen Anlässen gezeigten Verhaltensweisen. Ein über andere Welpen dominanter Welpe ist dies nicht in Bezug auf seine Mutter und auch nicht generell in Bezug auf alle anderen Hunde. Er ist nicht an sich aggressiv, friedlich oder ängstlich, sondern entwickelt oder zeigt dies erst im Zusammenleben. Das gleiche Tier kann in einer Situation aggressiv und dominant, in einer anderen kooperativ, untergeordnet oder ängstlich sein. Jeder Hund ist von Geburt an mit vielen Anlagen und Eigenschaften ausgerüstet. Diese können zwar nicht verloren gehen, aber möglicherweise auch niemals zur Entfaltung kommen. Die Körpersprache des Welpen ist angeboren, sie zu verstehen aber nicht. Das muss er erst in der Praxis, sprich im Spiel mit anderen Hunden lernen. Das Rudel ist immer bestrebt, in Frieden miteinander zu leben und damit auch zu überleben. In Frieden kann es aber nur leben, wenn alle ein gutes Sozialverhalten zeigen und jeder mit seinem Platz zufrieden ist.

Lernt Ihr Hund dieses Sozialverhalten im Welpenalter nicht, so wird er anderen Hunden entweder überaus ängstlich oder überaus aggressiv begegnen, und ein Spaziergang mit ihm ist dann kein reines Vergnügen. Ein Hund mit einem gestörten Sozialverhalten würde auf der Strasse ganz wild andere Hunde ankläffen. Diese werden dann über soviel Taktlosigkeit entsetzt sein und echt wütend werden. So prägt sich dem Junghund ein, dass alle anderen Hunde böse sind. Er weiss ja nicht, dass er selber es mit seinem Verhalten provoziert hat. Auch gestörtes Spielverhalten wirkt natürlich auf andere Hunde sehr befremdlich und kann diese zu aggressiven Handlungen herausfordern.

Darum ist es unmöglich für so einen Hund, mit anderen Hunden zu spielen.

Sonntag, 27. Januar 2013

Autofahren leicht gemacht


Unterwegs im Auto zu sein, sollte der Welpe so früh wie möglich erfahren. Dabei gilt:

1. Nicht übertreiben Fahren Sie zunächst kurze Strecken, belohnen Sie den kleinen Fahrgast danach mit viel Jux und Tollerei.

2. Sie sagen, wann es rausgeht Ganz wichtig: Schon kleine Welpen dürfen niemals ohne Aufforderung aus dem Auto springen! Dies ist für seine weichen Knochen gefährlich und kann sogar lebensgefährlich werden, wenn gerade ein Auto vorbeifährt.

3. Heben Sie junge Hunde heraus
Die wenigsten Welpen trauen sich, aus der Höhe eines Kofferraums zu springen. Sobald der Welpe das "Bleib" am Boden gelernt hat, können Sie das Signal am Auto verwenden. Geben Sie es und gehen Sie einen Schritt rückwärts. Bleibt der Welpe sitzen, gehen Sie zu ihm und belohnen ihn. Vergrößern Sie den Abstand. Heben Sie ihren Hund dann aus dem Auto, mit dem Signal, bei dem er, wenn er alt genug ist, selbst heraus hüpfen darf.

Sonntag, 6. Januar 2013

Welpenspielgruppe


Der Besuch von Welpenspielgruppen ist sehr zu empfehlen. Wichtig ist aber, dass das Konzept stimmt. Daran erkennen Sie gute Spielgruppen:

  • Eine Gruppe umfasst höchstens sechs bis acht Welpen
  • Die Welpen sind weitgehend gleich alt, von ähnlicher Grösse und gemischtrassig
  • Welpenspieltage umfassen die Zeit von der 9. bis etwa 15./16. Lebenswoche
  • Der Trainer vermittelt viel über den richtigen Umgang mit dem Hund und beantwortet bereitwillig alle Fragen der Teilnehmer
  • Er achtet ausserdem darauf, dass nur geimpfte und gesunde Hunde teilnehmen
  • Im Vordergrund stehen an erster Stelle das gemeinsame Spiel sowie das gemeinsame Erkunden neuer Situationen ohne jeglichen Zwang
  • Der Halter bekommt Tipps zu den Gehorsamsübungen wie Sitz, Platz, Leinenführigkeit und dem Kommen. Keinesfalls darf das Training mit dem Welpen im Vordergrund stehen

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Hunde treffen


Hunde treffen: Nette und weniger nette Vierbeiner

Versuchen Sie, Hunde, die nett mit Ihrem Welpen spielen, regelmässig zu treffen. Bleiben Sie aber immer zwischendurch alleine mit Ihrem Hund und spielen Sie mit ihm, damit Sie interessant bleiben.

Nicht alle Hunde mögen Welpen. Klären Sie dies am besten mit dem Besitzer ab, bevor Sie den Kleinen zu dem anderen lassen. Es gibt keinen "Welpenschutz"! Das ist eine überholte und widerlegte Annahme. Den Welpen schützt im Allgemeinen sein unterwürfiges Verhalten. Aber nicht alle Hunde können damit umgehen.

Möglichst viele Kontakte zu unterschiedlichen Hunden sind wichtig für Ihren Welpen: grosse und kleine, langhaarige und kurzhaarige, ältere und jüngere, ruhigere und quirlige, mit Stehohren und Schlappohren. Seine Sozialiserung mit Artgenossen ist erst mit 16 Wochen abgeschlossen. Bis dahin ist es für ihn hilfreich, viele verschiedene Hundetypen kennen gelernt zu haben.

Kommt Ihnen ein angeleinter Hund entgegen, leinen Sie Ihren Welpen auch an. Meistens hat es einen guten Grund, warum der andere an der Leine ist!

Dienstag, 18. Dezember 2012

Spaziergang


Der Spaziergang mit dem Welpen: Wie lange, wie oft?

Ein Welpe darf noch nicht lange am Stück spazieren gehen, da seine Gelenke noch nicht vollständig ausgebildet sind und daher keinen grösseren Belastungen ausgesetzt werden sollten.

Als Faustregel kann man zwei Minuten pro Lebenswoche bei jedem Spaziergang veranschlagen. Er muss noch sehr häufig raus: Ungefähr fünf Spaziergänge sind angebracht, plus einige kleine "Pipi-Runden".

An der Strasse müssen Sie den Welpen anleinen, aber im Park und auf dem Feld lassen Sie ihn von Anfang an ohne Leine laufen. Damit der Hund eine gute Bindung zu Ihnen bekommt. belohnen Sie ihn mit einem freundlichen Wort, wenn er Sie ansieht und Ihnen auch unter Ablenkung folgt.

Verstecken Sie sich auf Spaziergängen, wenn der Hund mal nicht aufpasst. Rufen Sie ihn nicht. Der Sinn dieses Spiels besteht darin, das Ihr Welpe darauf achtet, nicht den Anschluss zu verlieren und immer nach Ihnen sieht - nicht Sie nach ihm! Die Suche nach Ihnen stärkt die Bindung des Hundes zu Ihnen. Spielen Sie das Versteckspiel nicht auf den ersten Spaziergängen mit Ihrem Welpen, das wäre noch zu früh. Verstecken Sie sich anfangs nur, wenn Sie mit dem Welpen alleine sind. Sagen Sie dem Hund nicht Bescheid, wenn Sie die Richtung wechseln. Auch nicht, wenn er unaufmerksam ist, weil er gerade irgendwo schnuppert. Gehen Sie einfach Ihren Weg, er wird schon nachkommen.

Kinder sollten ohne einen Erwachsenen nicht mit dem Hund spazieren gehen. Sie sind mit vielen Situationen, die sich draussen ergeben, überfordert und nicht in der Lage, richtig zu reagieren.

Freitag, 30. November 2012

Hüftgelenksdysplasie


Hunde werden mit normalen Hüftgelenken geboren

Die Hüftgelenksdysplasie (HD) des Hundes stellt mit die häufigste Krankheit des Bewegungsapparates dar, die mittelgroße bis große Hunde befällt.
Hüftgelenksdysplasie entwickelt sich in den ersten 15 Lebensmonaten eines Hundes.
HD tritt in der Regel beidseitig auf, und kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Viele Hunde zeigen trotz HD erstaunlich geringe bis keine Beschwerden.

Bei der HD liegt eine Dysplasie vor - eine Fehlbildung also - dabei passen Kopf und Pfanne nicht richtig zueinander. Es kann sein, dass die Pfanne zu flach ausgebildet ist und infolgedessen der Kopf aus der Pfanne herausrutscht und an deren Enden scheuert.
Oft aber ist die Pfanne normal ausgebildet, jedoch der Kopf zeigt eine Missbildung und scheuert in der normal geformten Pfanne.
Der Körper versucht eine "Reparatur" durch zusätzliche Knorpelbildung und später dann Knochenbildung. Dieser Vorgang ist als Arthrose bekannt.

Hunde werden mit normalen Hüftgelenken geboren und entwickeln im Alter von ca. 2 Monaten radiologisch nachweisbare Anzeichen einer „lockeren Hüfte“ . Eine Gelenkerkrankung entsteht meist im Alter zwischen 4–6 Monaten, oftmals auch erst später. Weiterhin verläuft der Schweregrad der HD linear zum Alter des Hundes. Obwohl HD sehr häufig vorkommt , zeigen die meisten betroffenen, insbesondere diejenigen mit milderen Formen der Hüftgelenkarthrose, wenn überhaupt, erst im hohen Lebensalter Lahmheitssymptome.

Eine beginnende HD äußert sich in zunehmenden Schmerzen bei Spaziergängen, der Hund will nicht mehr weit laufen, setzt sich öfter hin, schreit beim Spielen ab und zu auf und zeigt einen instabilen Gang. Beim Vorführen der Hintergliedmaße wird das Becken in Richtung der vorgeführten Gliedmaße seitwärts bewegt . Bei Bewegungen des Gelenkes kann ein hörbares Knacken, Klicken oder Knirschen des Gelenks auftreten. Vermutete Missbildungen, die nicht so gravierend sind, dass sie direkt auffallen, kann man durch eine Röntgenaufnahme eindeutig feststellen. Diese muss unter einer Kurzzeitnarkose erfolgen.

Die Vererbung der Hüftgelenksdysplasie des Hundes und seiner übrigen Skeletterkrankungen wurde noch nicht nachgewiesen. Welche Gene eine Rolle spielen, ist bis heute noch nicht eindeutig geklärt. Trotz der seit Jahrzehnten durchgeführten großen zuchthygienischen Bemühungen konnte die HD-Häufigkeit bisher nur unwesentlich reduziert werden. Es bestehen Hinweise dafür, dass z.B. beim Deutschen Schäferhund die abfallende Rückenlinie und die starke Hinterhandwinkelung die HD geradezu fördert. Man muss vielmehr HD als ein Merkmal ansehen, bei dem ein Risiko durch die Gene reduziert bzw. verstärkt wird.

Besonders Welpen und Junghunde schnellwüchsiger, großer Rassen neigen dazu, bei einer zu reichhaltigen und energiereichen Kost unnatürlich schnell zu wachsen. Das Hüftgelenk wird dadurch stark belastet, wobei auch der Knorpel Schaden nehmen und sich sogar von der knöchernen Unterlage lösen kann.
Vorbeugend wird empfohlen, junge Hunde im Wachstum restriktiv zu ernähren. Das heißt, junge Hunde sollten weniger kalorien-, vitamin-, mineralstoff- und eiweißreich ernährt werden. Viele Hundehalter wollen einem jungen Hund im Wachstum durch gewisse "Extras" etwas besonders Gutes tun - leider meist Zuviel des Guten. Untersuchungen haben gezeigt, dass HD bei schnellwüchsigen, großen Hunderassen durch hochkalorienreiche Eiweissfütterung, Vitamin-D-, Vitamin-C- und Kalzium-Gaben verschlimmert werden kann. Es ist nachgewiesen, dass eine zu schnelle Gewichtszunahme in den ersten 10 Lebensmonaten die HD-Häufigkeit fördert.

Frühkastrationen: Können zu Entkalkungen (Osteoporose) im Alter führen.

Ein gesundes Hüftgelenk wird durch die normale Bewegung und durch Spielen mit Artgenossen nicht geschädigt. Sicher ist es vernünftig, eine massive Überbeanspruchung des noch unreifen Skeletts des Junghundes zu vermeiden, da ein Knochen im Wachstum weniger belastbar ist, als das Skelett eines ausgewachsenen Tieres.

Statt Gedanken über die eigene Schuld nachzuhängen (bisweilen leider von manchen Züchtern aus naheliegenden Gründen forciert), sollte man besser überlegen, wie dem Hund wirklich geholfen werden kann.

Egal ob beim jungen oder alten Hund, bei plötzlichen oder schleichenden Krankheitsanzeichen, stets sollte bei einer HD so früh wie möglich eingegriffen werden. In vielen Fällen kann eine rechtzeitige Behandlung das Leiden mildern und an seinem Fortschreiten hindern. Geeignete Maßnahmen und Medikamente können die Schmerzen und Beschwerden lindern und einem weiteren Knorpelabbau entgegenwirken.
Die wesentliche Grundlage der Behandlung ist die Gewichtskontrolle und ein verhaltenes Bewegungsprogramm. Nimmt ein zu schwerer Hund ab, entlastet dies seine Gelenke spürbar. Sinnvoll ist es, erkrankte Hunde mehrmals täglich kurz auszuführen, statt einmal täglich einen langen Spaziergang zu machen. Auch regelmäßiges Schwimmen ist ratsam. Bewegungen, die dem Hund besondere Beschwerden bereiten sollten weitestgehend vermieden werden. Aktivitäten, bei denen der Hund stark beschleunigen und abbremsen muss, wie zum Beispiel Frisbee- oder Ballspiele, und alle Formen des Hundesport sind nicht zu empfehlen. Treten Lahmheitsphasen auf, so sollte die Bewegung vorübergehend auf ein Minimum reduziert werden, um damit die Entzündungsreaktion der Gelenkkapsel zu verhindern . Die Liegestelle sollte möglichst warm und trocken sein da Kälte und Feuchtigkeit die Arthroseentwicklung begünstigen können.

Die klassischen und häufigsten Methoden sind Korrektur des Beckens (dreifache Beckenosteotomie bei Jundhunden) oder Einsetzen einer künstliche Hüfte.
Eine tatsächliche Heilung ergibt sich nur aus einer Hüftgelenksprothese. Hier allerdings ist eine endgültige Heilung nur möglich, wenn der Hund im Anschluß an die Operation längerfristig ruhiggestellt werden kann. Bei sehr temperamentvollen Tieren kann dies unter Umständen schwierig sein. Eine Hüftimplantation ist mittlerweile Standard in vielen Tierkliniken und wird mit sehr gutem Erfolg durchgeführt.

In vielen Fällen kann bei einer Hüftgelenksdysplasie durch gezielte Maßnahmen wie Gewicht halten, gezielte Bewegung und in schweren Fällen durch spezielle Operationstechniken ein Leben bei gutem Allgemeinbefinden und ohne Schmerzen gewährleistet werden.
Im Frühstadium ist bei einem Junghund sogar eine endgültige Heilung möglich. Heutzutage werden hervorragende OP-Techniken aus der Humanmedizin angewandt.

Eine sichere Diagnose kann "NUR" durch eine Röntgenaufnahme gestellt werden.
Bemühen Sie sich um einen Tierarzt oder eine Tierklinik, die Erfahrung mit HD-Röntgen hat.