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Dienstag, 26. Februar 2013

Schweineohren



Getrocknete Schweineohren eignen sich neben dem Hundefutter hervorragend als leckere Zwischenmahlzeit und Spielzeug für Ihren Hund und garantieren jede Menge Kauspaß. Aufgrund des sehr hohen Knorpelanteils sind Schweineohren ein natürlicher Kauartikel, der die Kaumuskulatur des Hundes besonders stärkt, die Zähne reinigt, das Zahnfleisch massiert und somit die Durchblutung fördert. Dies alles kommt bei der normalen, weichen oder mittelharten Hundenahrung einfach viel zu kurz. Dadurch, dass die Hunde ganz schön was zu knabbern haben, sind sie zudem eine ganze Weile beschäftigt. Dabei braucht man keine Angst zu haben, dass sich die Hunde verschlucken könnten, oder innere Verletzungen erleiden. Die Schweineohren sind - anders als viele normale Knochen, besonders leicht zu verdauen. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie ein reines Naturprodukt sind und dadurch keinerlei künstliche Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Rauch, Gewürze oder sonstige Zusatzstoffe enthalten. Herkömmliche Hundesnacks dagegen enthalten diese Schadstoffe leider immer häufiger. Schweinsohren bestehen zu 61,6 % aus Rohproteinen (Eisen etc.), zu 24 % aus Rohfett, zu 1,6 % aus Rohasche und zu 5,6 % aus Minerale. Dadurch, dass sie im Ofen bei über 80 Grad getrocknet werden, sind sie zudem frei von Erregern, die bei rohem Schweinefleisch Krankheiten übertragen können.


Schweineohren als Snack für Ihren Hund
Wer seinem Vierbeiner eine besondere Freunde machen will, verwöhnt ihn neben dem normalen Hundefutter mit getrockneten Schweineohren. Sie gehören zu den Klassikern der Hundesnacks und werden durch schonende Trockenverfahren hochwertig hergestellt. Diese Trockenfleischartikel haben keine Aroma - oder Farbstoffe und sind auch nicht durch Konservierungsmittel belastet. Schweineohren sind ein reines Naturprodukt ohne jegliche chemische Zusätze und somit auch für sensitive und nahrungsempfindliche Hunde sehr gut geeignet.

Mit einem Schweineohr können Sie Ihren Hund stundenlang beschäftigen und fördern seine Zahngesundheit, da er durch das wiederholte Nagen und Schaben seine Zähne selbsttätig vom Belag reinigt. Auch stärkt der beständige Kauvorgang das Hundegebiss und sein Zahnfleisch. Getrocknete Schweineohren haben im Verhältnis zu anderen natürlichen Kauprodukten wie beispielsweise Pansen einen sehr geringen Eigengeruch. Sie können vom Hund komplett verdaut werden.

Schweineohren sind als Belohnung für den Vierbeiner gedacht, eine vollwertige Mahlzeit können sie nicht ersetzen. Da sie als Nebenprodukt der Schweinezucht anfallen und nicht extra Tiere für diese Ohren sterben müssen, kann man sie auch beruhigt kaufen. Es gibt sie in Packungen mit nur einem Stück, aber auch in sparsamen Großverpackungen zu kaufen. Im Tierfachhandel oder in Metzgereien können sie als lose Ware gekauft werden. Es gibt deutliche Größenunterschiede.

Für kleinere Hunderassen ist es empfehlenswert, möglichst kleinere Ohren oder auch die gestückelte Variante zu erwerben. Ist dem Hund das getrocknete Schweineohr zu groß, wird er eher daran lecken als es zu fressen und es weicht auf und wird klebrig. Wird es dann auch noch von ihrem Zweibeiner unter dem Sofa versteckt, kann es zu unangenehmer Geruchsbildung oder Schimmel kommen. So ist es am Besten, zunächst einmal im Außenbereich auszuprobieren, wie der Hund mit dem Schweineohr verfährt, ehe man es ihm in der Wohnung überlässt. Sollte ihr Hund Probleme mit Übergewicht haben, so können sie ihm als alternative zu Schweineohren auch mal Rinderohren anbieten. Rinderohren sind nicht so fetthaltig wie Schweineohren.


Freitag, 25. Januar 2013

Jagd auf alles, was rennt



Verfolgungsspiele stehen bei Welpen hoch im Kurs, und auch erwachsene Hunde lieben es, bewegten Objekten hinterherzujagen. Doch auch, wenn unser süsser Raufbold nur seinen Spass haben will, einem panischen Jogger oder Radfahrer ist das spätestens dann egal, wenn aus dem tollpatschigen Welpenkind ein Dreissigkilohund geworden ist. Seine Jagdleidenschaft bricht hervor, ein Instinkt, der bei allen vierbeinigen Freunden mehr oder weniger ausgeprägt vorhanden ist. 


1. Kanalisieren Sie seine Lust aufs Jagen 
Geben Sie ihm von Anfang an die Möglichkeit, seine Jagdleidenschaft auszuleben, je nach individuellen Charaktereigenschaften durch ein Hetz-, Such- oder Apportierspiel! Natürlich fangen Sie ein solches Spiel nun nicht inmitten eines Lauftreffs an. Auch hier trainieren Sie zunächst einmal ohne Ablenkung, bis Ihr Hund das Spiel verstanden hat und mit Begeisterung mitmacht. Im nächsten Schritt können Sie auf einer Wiese im Park trainieren, an der ab und zu ein Jogger vorbeikommt. Nähern Sie sich dabei Schritt für Schritt der Ablenkung durch Jogger. Ihr Hund darf diese zwar bemerken, muss aber das Spiel mit Ihnen viel spannender finden. 

2. Gehen Sie auf Nummer sicher 
Nehmen Sie Ihren Hund bei diesem Training immer an die Schleppleine, so haben Sie die Sicherheit, dass nichts passiert, wenn Sie die Situation doch einmal falsch eingeschätzt haben. 

3. Seien Sie interessant für ihn 
Je weniger spannend Ihr Hund die Jogger findet, desto weniger Aktion müssen Sie Ihrem Hund in dieser Situation bieten. Am Ende reicht es vielleicht sogar, wenn sie ihm einfach nur das Signal "Sitz" geben, ihn ein paar Leckerchen am Boden suchen lassen oder aber zum Beispiel die geliebte Spielbeute zum Tragen ins Maul geben und so ganz entspannt mit dem angeleinten Hund an Ihrer Seite einem Jogger begegnen gehen können. 

Sonntag, 13. Januar 2013

Kongfütterung


Kongfütterung oder ein anderer Begriff, der es besser trifft, slow food, ist eine Möglichkeit dem Hund mehr als nur Futter zu geben.

Wie der Begriff slow food schon zeigt, soll der Hund sein Futter etwas langsamer wie üblich fressen. Dies kann man dem Hund nicht per Erzeihung beibringen, deshalb müssen wir dem Hund das Futter entsprechend „präsentieren“. Die Idee des slow food ist aber nicht zu verwechseln mit der Idee, dass der Hund für alles „arbeiten“ muss. 

Die Grundidee von slow food ist, dass der Hund länger etwas von seiner Fütterungszeit hat. Das hat folgende Vorteile: 

  • Der Hund kann viele seiner angeborenen Verhaltensweisen nutzen und dadurch sein natürliches Verhalten in einem Zusammenhang zeigen, das erwünscht ist. 
  • Durch die längere Dauer der Nahrungsaufnahme kann der Hund viel Spannung abbauen und selber etwas gegen seinen Stress machen. 
  • Vielen Hunden liegt es, Spannungen über das Maul abzubauen; in der Regel mit Bellen und Knabbern, meist leider in Situationen oder an Objekten, an denen wir das nicht zulassen können. Hier kann der Hund sein Maul benutzen, ohne das wir regulieren müssen. 
  • Der Hund verbessert sein Durchhaltevermögen und steigert sein Selbstvertrauen 
  • Der Hund lernt verschiedene Lösungsstrategien anzuwenden. 
  • Der Hund kann langsam seine Konzentration steigern. 
  • Man kann den Hund gut beschäftigen und ihn mental fördern. 

Wie „verlängern“ wir dem Hund jetzt sein Futterzeit? In welche Objekte kann man Futter verpacken?



Eine Möglichkeit ist es, ein Gummiobjekt (Kong) mit verschiedenen Futtermitteln zu füllen. Der Kong hat eine kleine und eine größere Öffnung. Die kleine Öffnung wird mit Hilfe eines Leckerlis verschlossen und dann der ganze Kong zum Beispiel mit Joghurt gefüllt. An diese Leckerei kommt der Hund mit etwas Geduld und mit Hilfe seiner Zunge. Hat der Hund so die ersten Erfahrungen mit dem Kong gemacht, so kann man den Kong mit immer anderen Futtermitteln füllen, oder den Kong gefüllt einfrieren und so das Fressen noch mal erschweren und verlängern. Wichtig ist, dass der Hund immer mit Freude und mit Erfolg den Kong bearbeitet und man am Anfang nicht zu schwierige Kongs macht. Später kann man den Kong regelrecht stopfen, so dass der Hund mit Lecken und Kauen und Stupsen oder Hinwerfen etc. erst Erfolg hat. Macht man die Kongfüllung zu schnell zu schwierig, kann der Hund den Spass daran verlieren und gibt auf. Das ist nicht das Ziel!

Eine andere Möglichkeit ist es Trockenfutter oder trockene Leckerlis in verschiedene Pappbehälter zu verpacken, wie zum Beispiel Toilettenpapierrollen oder Schuhkartons. Bitte achten Sie darauf, dass keine spitzen und gefährlichen Dinge den Hund verletzen können.


Auch hier kann man die Anforderungen immer weiter steigern, den Fähigkeiten des Hundes angepasst.